Die Stimmung beim 34. Austria Triathlon, von 3. – 5. September 2021 in Podersdorf, war am Höhepunkt. Traumhaftes Wetter, zahlreiches Publikum und ein Triathlon, der reibungslos abgelaufen ist. Insgesamt nahmen mehr als 2.000 Athletinnen und Athleten teil.

Bei perfekten Wassertemperaturen starteten die Bewerbe am 4. September, von Sprint- bis Ironman-Distanz und boten alles, was Podersdorf zu bieten hat. Und noch viel mehr, von Heiratsanträgen über Streckenrekorde bis Massenstarts war das Wochenende von Highlights gezeichnet.

Das Familien-Sport-Event bot von Freitag bis Sonntag für jeden sportbegeisterten Triathleten die richtige Disziplin an. Vom Kids Aquathlon über die Langdistanz, Halbdistanz, Olympische Distanz bis hin zur Sprintdistanz war für jeden Sportler etwas dabei. Neu war 2021, dass zum ersten Mal auf der Ironman- sowie Halb-Distanz der Aquathlon mit im Programm war.

Aquathlon etabliert sich als neuer Trend, dieser besteht aus Schwimmen und Radfahren und bietet Sportlern, die hier den Fokus setzen, die ideale Möglichkeit, ohne die Laufdisziplin an den Start zu gehen.

Streckenrekorde über das Wochenende verteilt

Die Olympische-Distanz bei den Damen gewann die Ungarin Laura Holánzsky knapp vor der Österreicherin Katharina Loidl aus Kuchl und verhinderte somit, dass alle Distanzen in österreichischer Hand waren.

Von acht SiegerInnen waren sieben SiegerInnen aus Österreich

Streckenrekorde gab es auf der Halbdistanz (1,9km swim / 90 km bike / 21 km run) zu vermelden. Simone Kumhofer (AUT), Team-Managerin des OMNi-BiOTiC Power Teams sowie Top- Athletin, gewann mit einer Zeit von 04:00:23 und stellte einen neuen Streckenrekord auf. „Endlich wieder ein gefühlt normaler Triathlon. Daniel Döller und sein Team haben es geschafft, dass sich alle an die Sicherheitsmaßnahmen hielten und sogar ein Massenstart mit genügend Abstand möglich war“, freut sich Kumhofer.

Michael Weiss (AUT), Österreichs bester Ironman-Triathlet, bestritt in Podersdorf die Halbdistanz, knapp zwei Kilometer schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer laufen. Weiss konnte sich gegen seinen Konkurrenten David Hanko (HUN) von 2019 durchsetzen und mit einer Zeit von 03:41:20 den Streckenrekord des deutschen Frederic Funk ablösen.  Weiss ist sozusagen „halber“ Burgenländer, er kommt aus Gumpoldskirchen in Niederösterreich, sein Vater ist aber Burgenländer. „Absoluter Good Vibe Triathlon. Die Organisatoren haben ein einmaliges Erlebnis auf die Beine gestellt“, stellte Weiss fest.

Mit Julia Hauser war eine Olympiastarterin auf der Sprintdistanz (750m swim / 20 km bike / 5 km run) am Start. Die Österreicherin gewann mit einer Zeit von 00:57:50 die Sprintdistanz und konnte sich somit auch gesamt den Rang 8 aller Starter auf der Sprint-Distanz sichern. Außerdem hat Julia Hauser 2021 Österreich im Triathlon bei den Olympischen Spielen vertreten und ist die große Nachwuchshoffnung Österreichs.

Super Stimmung und grandiose Leistungen

Marc Unger triumphierte auf der Langdistanz. „Eine Langdistanz ist hart – Mein Plan für den heutigen Triathlon ist aufgegangen. Den Rückstand vom Schwimmen konnte ich dank perfekter Bedingungen innerhalb von 35 km aufholen.“

Katharina Loidl, die sich auf der Olympischen Distanz mit Platz zwei begnügen musste, meinte: „In Podersdorf konnte ich bereits 2020 die Olympische Distanz gewinnen. Speziell die Radroute hat es mir angetan. Flach und unter perfekten Bedingungen ist sie für mich ein absolutes Highlight.“

Auch die Organisatoren konnten Bilanz ziehen

Organisator Daniel Döller ist nach dem Wochenende glücklich und zufrieden. „Ich bin dankbar, dass sich alle Athleten, Zuschauer sowie mein Team an das Sicherheitskonzept gehalten haben und wir somit ein Triathlon-Fest feiern konnten. Die Stimmung des heutigen Tages wurde nur von den grandiosen Leistungen aller AthletInnen übertroffen.“

Siegerin Halbdistanz Simone Kumhofer (Foto: Austria Triathlon)

4.9.2021, Sieger Halbdistanz Michael Weiss (Foto: Austria Triathlon)

Einen großen Applaus verdienten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihren Bewerb beenden konnten. Nächstes Jahr folgt der nächste Schritt: Das Event soll international aufgewertet und das Preisgeld aufgestockt werden.

Quellen:

https://burgenland.orf.at/stories/3120205/

https://www.radmarathon.at/termine/detail_event.php?rmlang=de&id=817

https://www.radmarathon.at/gallery/foto_event.php?rmlang=de&id=817

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