Präsident des Weltbund Österreich zu Gast in Klagenfurt: Gespräch über Hürden und Chancen von Rückkehrern. Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) empfing am 4. Mai den Präsidenten des Weltbund Österreich (WBÖ), Werner Götz. Inhalt ihres angeregten Austausches waren auch Fragen zur Beibehaltung der Staatsbürgerschaft sowie vielfältige Zukunftsperspektiven. Außerdem gesprochen wurde über die anstehende Tagung des Weltbund Österreich. Diese findet vom 3. bis 6. September in Klagenfurt statt und dient der Vernetzung, dem Austausch und dem Ausloten gemeinsamer Synergien in der bilateralen Zusammenarbeit. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt werden erwartet.

Für Landeshauptmann Fellner steht fest: In Kärnten geborene, aufgewachsene und ausgebildete Menschen sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft, das schließt natürlich auch jene ein, die außerhalb der Staatsgrenzen leben. „In Zeiten globaler Unsicherheiten und vielfach wachsenden Herausforderungen wollen wir unseren im Ausland lebenden Kärntnerinnen und Kärntnern auch künftig einen sicheren Hafen bieten“, hielt Fellner fest. „Im Ausland lebende und arbeitende Personen, die sich um die Beibehaltung der österreichischen Staatsbürgerschaft bemühen, sind der lebende Beweis dafür, wie wichtig Heimat, Identität und Zugehörigkeit sind“, ergänzte er.

Präsident Werner Götz möchte Denkprozesse anstoßen und appellierte an eine breitere Auslegung und Interpretation des Staatsbürgerschaftsgesetzes in Einzelfällen. Er erklärte, dass oft berufliche Gründe ausschlaggebend seien, wenn sich Personen für eine neue Staatsbürgerschaft entscheiden. Götz engagiert sich seit 52 Jahren ehrenamtlich für den Verein und ist zudem Präsident der Österreichisch-Deutschen Gesellschaft e. V. in Berlin.
Der Weltbund-Österreich verfolgt das Ziel, Österreicherinnen und Österreichern im Ausland eine Anlaufstelle zu bieten und sie vielfältig zu unterstützen. Er fungiert als Interessenvertretung in politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.
Quelle: Land Kärnten/Büro LH Fellner
