Vorhang auf! heißt es unter dem Motto „Bodenkontakt“ für das „Viertelfestival NÖ — Mostviertel 2021“
von 9. Mai bis 31. Oktober

Das Viertelfestival NÖ – Mostviertel 2021 wurde pandemiebedingt auf heuer verschoben und erheblich verlängert, sodass dem Platzhirsch – dem Markenzeichen des Viertelfestival NÖ – erstmals zweieinhalb Monate mehr zur Verfügung stehen: Von 14. Mai bis 31. Oktober 2021 geht das Viertelfestival NÖ mit 57 Projekten (davon 9 Schulprojekte) unter dem Motto „Bodenkontakt“ im Mostviertel über die Bühne. Die Verlängerung des Festivalzeitraums bis Ende Oktober kam bei den Projektpartner*innen gut an und ermöglicht eine höhere Flexibilität bei der Festlegung der Veranstaltungstermine. Das große Eröffnungsfest, das bisher Anfang Mai den Startschuss für das Viertelfestival NÖ gab, findet dieses Jahr nicht statt. 

„Das Festival steht für viele Kulturinitiativen in den Landesteilen Niederösterreichs. Mit der Verlängerung bis Ende Oktober 2021 hoffen wir gemeinsam, dass möglichst viele Menschen in unmittelbarer Umgebung die verschiedensten Programmpunkte erleben können“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Kulturinteressierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Tradition trifft auf Experimentelles, Blasmusik auf Elektrosounds, Hip-Hop auf Schuhplatteln, Urban Art auf Graffiti, Lyrik auf Zeitgeschichte, Löss und Kalkstein auf Digitalkunst. 

Foto: Mostviertel Tourismus, weinfranz.at

Vor dem Hintergrund des Festival-Mottos „Bodenkontakt“ stehen im Zentrum vieler Projekte die Menschen des Mostviertels und ihre Beziehungen zu ihrem „Grund und Boden“ sowie Heimat und Identität, Ökologie und Klimaschutz, aber auch Flucht und Migration oder regionalhistorische Themen. Die Bandbreite der Veranstaltungsorte ist auch in diesem Jahr groß und erstreckt sich von der Ybbstaler Hütte am Dürrenstein über die Viehofner Seen bei St. Pölten bis zum Garten von Stift Seitenstetten, zum öffentlichen Raum Mostviertler Gemeinden und zu den virtuellen Weiten des WorldWideWeb. 

Das Festival-Motto „Bodenkontakt“ regt dazu an, sich mit dem Spannungsfeld zwischen globalen, virtuellen Räumen und dem konkreten Erdboden zu befassen, auf dem jeweils gelebt und gearbeitet wird. Dieses Stück Boden ist Teil eines Landstriches mit seiner Geschichte, lebendiger Organismus, Spekulationsobjekt, erodierender Acker, Dorfplatz, Leerstandsfläche, Bühne, Obstgarten. Das Motto lädt dazu ein, sich mit Methoden der Bodenkontaktpflege sowie mit unterschiedlichen Auffassungen und Aspekten des Begriffs der Heimat auseinanderzusetzen ― mit bestehenden ebenso wie mit solchen, die verlassen oder neu gefunden werden ― an realen oder virtuellen Orten, verbunden mit anderen Lebewesen oder dem ganzen Planeten. 

Festival-Website im neuen Design Das vergangene Jahr wurde dazu genützt, dem Platzhirsch virtuell ein zeitgemäßes „Zuhause“ zu schaffen. Die Viertelfestival-Homepage präsentiert sich in neuem Design und mit erhöhter Funktionalität: https://www.viertelfestival-noe.at

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